“Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre als in der Wahrheit, die das Leben lehrt.”
Hans Christian Andersen
Ava Aventiuria ist Nike Roos.
Ava: Von lat. “einem Vogel gleich”
Nike: Von griech. “Sieg”, Name der griechischen Göttin, der geflügelten Botin des Sieges. Trotz gegenteiliger Darstellungen habe ich meinen Namen nicht von den Turnschuhen, sondern die Turnschuhe haben ihren Namen von der Göttin.
Beide Namen sind also geflügelt.
In Stichworten:
Freiberufliche Erzählerin seit 2005.
Außerdem Sprecherin (Hörfunk, Werbung, Hörbuch), Texterin, Übersetzerin, Lektorin.
Mama eines Sohnes (*2003) und Stiefmama einer großen Tochter, verheiratet.
Davor: Marketing und PR, Assistentin der Geschäftsführung in einem Konzern, Sales Support, Englisch-Dozentin, Konzeption und Planung von Unterichtseinheiten. Übungsleiterin der Journalistischen Nachwuchsförderung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Planungsredakteurin, Autorin und Redakteurin beim Fernsehen, beim Radio und bei Zeitschriften.
Auslandsaufenthalte in Kanada und Frankreich. Studentin der Byzantinistik, Geschichte und Germanistik
Wie aus den Fakten eine Geschichte wird:
Es war einmal ein Mädchen, das viel konnte. Aber sie konnte nicht nur viel – sie wollte auch viel wissen. Darum hat sie länger, als sie hätte sollen, eine Menge studiert: Anglistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik, Geschichte und Byzantinistik (wozu die meisten aber nur “Bü-WAS-bitte?” sagten). In den letzten dreien hat sie sogar einen Abschluss und darf sich darob Magistra Artia nennen. Was ja schon sehr mittelalterlich und poetisch klingt. Und das, obwohl es im Mittelalter gar keine weiblichen Magister gab.
Danach hat sie, weil sie viel konnte, auch viel gemacht: Etliche Jahre im Journalismus hinter sich, unter anderem als Planungsredakteurin einer Fernsehproduktionsfirma, außerdem als freie Mitarbeiterin bei Radio und Zeitschriften. Zudem verdingte sie sich als Dozentin, Englischlehrerin, Übersetzerin, Texterin und Lektorin und sammelte Erfahrung im Bereich PR und Marketing. Also immer wieder die Medien – aber auch immer wieder die Worte. Die Medien mochten sie, aber sie… sie mochte die Worte viel lieber.
Schon während des Studiums interessierte sie sich für mündliche Erzähltradition und lernte einiges darüber. Aber selbst zu erzählen kam ihr erst in den Sinn, als sie einen Erzähler hörte. Das war 2003, und er erzählte, dass sie lachen musste, und dann weinen, und schließlich wieder lachen. Sie wusste plötzlich, dass sie das auch konnte, und sie wusste, dass sie genau das tun wollte.
Seitdem hat sie viel erzählt und viel zugehört. Sie hat Workshops bei weltweit anerkannten Erzählern wie Laura Simms und Hugh Lupton belegt. Heute hat sie sich selbst einen Namen als Rezitatorin und Geschichtenerzählerin gemacht. Sie tritt in Schulen und Kindergärten, in Bibliotheken und öffentlichen Einrichtungen auf. Aber sie ist nicht nur alleine mit ihrer Erzählkunst unterwegs, sondern mitunter auch mit einer glänzenden Solistin und einem wunderbaren Pianisten im AlbertMaidenTriett.
Und wohin geht die Reise? Momentan erweitert sie ihr Repertoire und ihr Angebot, weil sie erkannt hat, dass Geschichten noch viel mehr können. Es bleibt spannend. Denn diese Geschichte, wie jede Lebensgeschichte, in der noch geatmet wird, endet mit “Es wird einmal…”

